Neue Regelungen nach der Ministerkonferenz an Bayerns Schulen

Der Präsenzunterricht bleibt nach der Ministerkonferenz vom 25.11.2020 in den nächsten Monaten das oberste Ziel.

Wegen der hohen Corona-Zahlen in Bayern und um die Ansteckungsgefahr an Weihnachten im Kreise der Familie gering zu halten, starten die Schulferien früher. Der letzte Schultag wird nun nicht der 22., sondern der 18. Dezember sein. Damit soll der Abstand zwischen Unterricht und Weihnachten vergrößert und das Infektionsrisiko gesenkt werden.

Bis dahin wird in Corona-Hotspots und nach Entscheid des Gesundheitsamtes der Wechselunterricht bei Schülern ab der 8. Klasse zum Einsatz kommen. Als Grenze gilt ein Inzidenzwert von 200 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnern pro Woche. Diese Zahl wird momentan in den meisten Landkreisen Deutschlands laut Robert Koch-Institut nicht überschritten.

Bei Corona-Fällen an Schulen wird künftig einheitlich vorgegangen werden. Schülerinnen und Schüler, die sich mit Corona angesteckt haben, gehen sofort gemeinsam mit ihrer Klasse in eine fünftägige Quarantäne. Nach diesen fünf Tagen soll es einen Schnelltest geben.

Ist dieser Test negativ, dürfen die Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule. Wer positiv getestet ist, soll alle drei Tage erneut getestet werden, bis der Test negativ ausfällt. Lehrer sollen wegen “des zeitlich befristeten und anders strukturierten Kontakts” nicht in diese Maßnahme einbezogen werden.